Größe Breite Höhe
XS 54 74
S 57 76
M 60 78
L 63 80
XL 66 82
XXL 69 84

Stand: 16.09.2026

Radiowerbung als Erfolgsmodell: Carglass und die Suche nach Fachkräften


Carglass hat die Kraft der Radiowerbung wie kaum ein anderes Unternehmen vorgelebt: Vor einigen Jahren baute das Unternehmen sein gesamtes Brandbuilding zunächst ausschließlich über Radio auf – und schrieb damit ein Stück Radiowerbungs-Geschichte. Heute setzt Carglass weiterhin auf die emotionale Reichweite und Zielgruppenpräzision des Hörfunks. Auch auf der Suche nach Fachkräften.

Damit die Inhalte gut lesbar bleiben, verwenden wir im weiteren Verlauf das generische Maskulinum. Selbstverständlich soll damit niemand ausgeschlossen werden – im Gegenteil: Diese sprachliche Vereinfachung dient ausschließlich der Verständlichkeit, ohne die Vielfalt und Inklusivität zu beeinträchtigen.


Bianca Sartorius, Mediaverantwortliche bei Carglass, gibt uns Einblicke, wie Radiowerbung nicht nur Markenbekanntheit schafft, sondern auch gezielt Talente anspricht. Im Interview verrät sie, warum Carglass seit 2021 erfolgreich über Radio Mitarbeiter sucht, welche Stilmittel dabei zum Einsatz kommen und wie Radio als „Booster“ in Phasen des schnellen Personalaufbaus fungiert.

BIANCA SARTORIUS
Head of Media
Carglass GmbH

WAS HAT EUCH DAZU BEWOGEN, MITARBEITER ÜBER RADIOWERBUNG ZU SUCHEN?

Wir haben in 2021 angefangen, über Radio Mitarbeiter zu suchen. Zunächst, weil wir in manchen Regionen verstärkt gesucht haben und über Radio sehr gut regional aussteuern konnten. Außerdem sind wir mit dem Medium ja sehr vertraut und kennen die Effekte und Wirkweisen. Da wir fast ausschließlich Monteure/Monteurinnen suchen und Radio häufig am Arbeitsplatz der Personen gehört wird, die wir rekrutieren wollen, passt das sehr gut. Die ersten Kampagnen haben sehr stark aktiviert und wir erhielten eine Vielzahl an Bewerbungen, so dass wir in den Folgejahren, in denen wir massiv Personal aufbauen wollten, verstärkt auf Radio gesetzt haben.

WELCHES STILMITTEL NUTZT IHR UND WARUM?

Wir setzen Interview-Spots ein, in denen ein fiktiver Radio-Moderator einen echten Mitarbeiter interviewt. Damit folgen wir unserem typischen Muster in der Werbung: Echte Mitarbeiter erzählen aus ihrem Arbeitsalltag. Das ist sowohl für unsere Dienstleistungs-Werbung als auch für die Recruiting-Spots maximal authentisch. Wir versuchen auch, soweit möglich, Mitarbeiter aus der jeweiligen Region einzusetzen. Das verstärkt durch einen gewissen lokalen „Slang“ und die Nennung des Ortes noch einmal die Relevanz.

WELCHE UNMITTELBAREN ERFOLGE KÖNNT IHR VERZEICHNEN?

Wir begleiten jede Kampagne mit ausführlichen Erfolgsmessungen. Wir sehen, dass jede Radio-Kampagne die Anzahl an Bewerbungen deutlich pusht. Dabei gibt es allerdings Unterschiede, da auch Bewerbungsphasen einer Saisonalität unterliegen. Darüber hinaus muss auch berücksichtigt werden, dass die „Qualität“ der Bewerbungen schwanken kann. In einem kurzen Spot kann man ja nicht die spezifischen Anforderungen an die Bewerber kommunizieren.

IST RADIO DAS EINZIGE MEDIUM ODER WELCHE KANÄLE WERDEN AUSSERDEM BELEGT?

Nach den ersten Tests im Radio haben wir auch im linearen TV Recruiting-Spots ausgestrahlt, parallel zu Radio. Das hat noch einmal mehr Volumen generiert; das angesprochene Qualitäts-Thema blieb aber bestehen. Inzwischen nutzen wir zunehmend digitale Kanäle, die natürlich eine gezielte Ausspielung hinsichtlich Zielgruppe und Region erlauben. Heute ist es ein breites Portfolio an Maßnahmen, die die fragmentierte Mediennutzung reflektiert. UKW-Radio bleibt aber der Booster in Phasen, in denen wir schnell ein großes Volumen an Bewerbungen benötigen.

Ein interessanter Synergie-Effekt, den wir zudem feststellen konnten, war, dass die Recruiting-Spots (in denen wir grundsätzlich auch unseren starken Jingle nutzen) auch auf die Generierung von Anfragen für unsere Dienstleistung einzahlen.



Weitere Fragen?

Dein Team für Werbung & Kooperation im Westen.

Weitere Fragen?

Dein Team für Werbung & Kooperation im Westen.

Hotline

E-Mail

App "redirects"